Hamburg begrüßt sein bisher größtes Containerschiff

Von Joseph R. Fonseca16 März 2018

Am Donnerstagmorgen, dem 15. März, legte in Hamburg das größte Containerschiff aller Zeiten an.

Der Jungfernriese CMA CGM Antoine de Saint Exupery hat am Hamburger HHLA-Containerterminal Burchardkai (CTB) seinen Jungfernflug gemacht und dort rund 7.000 TEU entladen und 4.000 geladen.

Der 400 Meter lange CMA CGM Antoine de Saint Exupery, der Anfang dieses Jahres an den französischen Besitzer CMA CGM geliefert wurde , hat eine Kapazität von 20.776 TEU. Ende-zu-Ende würden diese Container eine Strecke von über 125 Kilometern zurücklegen. Das Mega-Schiff fährt auf dem FAL 1-Service (French Asia Line 1), der Asien mit Nordeuropa verbindet.

Mit einem Hub können die Portalkrane am Burchardkai zwei 40-Fuß- oder vier 20-Fuß-Container mit einem Gesamtgewicht von 110 Tonnen heben. Nicht weniger als 30 solcher Krane sind am HHLA Container Terminal Burchardkai in Betrieb, die Hälfte davon Mega-Ship-Portale. Der Burchardkai verfügt über zwei leistungsstarke Liegeplätze für den Umschlag der neuen 20.000-TEU-Containerschiffe. Ihre Booms erstrecken sich über die gesamte Breite eines Großschiffs - von 24 Kisten hintereinander. CTB hat 13 dieser Krane in Betrieb, von denen bis zu neun gleichzeitig im Umgang mit der CMA CGM Antoine de Saint Exupery eingesetzt werden.

Die HHLA-Terminalmitarbeiter - darunter Kranführer, Stauplaner, Transporterfahrer, Vorarbeiter, Aufseher und viele andere - werden in sieben Acht-Stunden-Schichten fast durchgängig auf dem Schiff arbeiten. Um die CMA CGM Antoine de Saint Exupery planmäßig zu halten und Hamburg pünktlich verlassen zu können, hat die HHLA rund 470 Mitarbeiterschichten geplant.

"Wir freuen uns sehr, unser neues Flaggschiff hier in Hamburg zum ersten Mal begrüßen zu dürfen", sagte Peter Wolf, CEO von CMA CGM Deutschland. "Sie wird eine wichtige Rolle im Linienverkehr zwischen Asien und Nordeuropa spielen. Dass unsere größten Schiffe seit Jahrzehnten den Hamburger Hafen anlaufen, zeigt nicht nur unseren Glauben an den Hafen, sondern auch unsere Bemühungen, auf dem deutschen Markt kontinuierlich zu wachsen "In den letzten Jahren hat sich CMA CGM zu einer der führenden Gruppen der Welthandelsschifffahrt entwickelt. Wir wollen diese Position festigen."

Im vergangenen Jahr meldete der Hamburger Hafen mehr als 930 Anrufe von CMA-CGM-Schiffen.

Rund 9.000 Seeschiffe erreichen jährlich den Hamburger Hafen, davon etwa die Hälfte Containerschiffe. Seit den ersten Anläufen im Jahr 2015 hat sich die Anzahl der Schiffe mit einer Stellplatzkapazität von über 18.000 TEU verdreifacht. Allein im Jahr 2017 gab es 102 Anrufe von VLCVs im Segment 18.000-20.000 + TEU oder eine Steigerung von über 52 Prozent. Dieser Trend beinhaltet Herausforderungen, nicht nur für Hamburg, sondern für Häfen weltweit.

"Das Wachstum der Containerschiffsgröße hat in den letzten Jahren rasant zugenommen", sagte Andreas Brummermann, stellvertretender Hafenmeister am Hamburger Hafen. "Der Hamburger Hafen ist jedoch sehr gut auf diese VLCVs vorbereitet."

"Durch die Investition in modernste Brückenkrane und Lagertechnik haben wir uns frühzeitig auf dieses Wachstum der Schiffsgröße vorbereitet", sagte Jens Hansen, HHLA-Vorstandsmitglied und Chief Operating Officer. "Aber wir machen nicht nur Fortschritte auf dem Kai. Gleichzeitig haben wir Maßnahmen implementiert, um Spitzenbelastungen von ein- und ausgehenden Containern durch die Ankunft von VLCVs zuverlässig und sicher zu bewältigen. Im November 2017 zum Beispiel ein Slot Englisch: www.lhsystems.com/topic3/topic38/35_2_2_3_p9.htm Ein Buchungsvorgang für Lkw wurde eingeführt, der bereits zahlreiche "Spitzenzeiten" erfolgreich gemeistert hat und zunehmend Akzeptanz bei allen Beteiligten findet. Darüber hinaus wird der erfolgreiche Ausbau des Bahnterminals Altenwerder und der für dieses Jahr am Bahnhof Burchardkai geplante Konsolidierung unserer Integration mit europäischen Hinterland-Schienenverkehrsdiensten. "

Ingo Egloff, Co-CEO des Hamburger Hafenmarketings, sagte: "Dass die CMA CGM Group ihr Flaggschiff nach Hamburg schicken wird, ist ein weiterer Beweis für unsere Fähigkeit, mit diesen Mega-Schiffen umzugehen, und eine Bestätigung des Reeders dieses Hafens im Hamburger Hafen die Waren liefern, das ist lebenswichtig, denn als Exportnation sind wir auf die Leistungsfähigkeit des Hamburger Hafens angewiesen. "

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