Frankreich hat fünf Häfen ausgewählt, die im Rahmen des Investitionsprogramms Frankreich 2030 fast 300 Millionen Dollar (260 Millionen Euro) an Fördermitteln erhalten sollen, um die Infrastruktur für die schwimmende Offshore-Windindustrie des Landes zu modernisieren.
Die Projekte, die sich in den Häfen von Cherbourg, Brest, Nantes-Saint-Nazaire, Port-la-Nouvelle und Marseille-Fos befinden, wurden im Rahmen einer Ausschreibung aus dem Jahr 2024 für Projekte ausgewählt, die darauf abzielen, die französische Hafeninfrastruktur für die Herstellung, Montage und Integration von schwimmenden Offshore-Windkomponenten anzupassen.
Die Regierung erklärte, die ausgewählten Projekte würden voraussichtlich Investitionen in die Hafeninfrastruktur in Höhe von fast 1,5 Milliarden US-Dollar (1 Milliarde Euro) freisetzen und den großflächigen Einsatz von schwimmenden Offshore-Windparks in Frankreich unterstützen.
Die Investitionen umfassen den Bau und die Umgestaltung von Kais, Lagerflächen und Zufahrtsstraßen, um die übergroßen Komponenten schwimmender Offshore-Windprojekte aufzunehmen und französischen Häfen die Möglichkeit zu geben, künftige Entwicklungen sowohl im Atlantik-Ärmelkanal- als auch im Mittelmeerraum zu unterstützen.
Frankreich strebt bis 2040 die Installation von schwimmenden Offshore-Windkraftanlagen mit einer Kapazität von fast 6 GW an. Die Regierung bezeichnet Häfen als Schlüsselelement beim Aufbau eines koordinierten industriellen Netzwerks und zur Unterstützung der Ziele des Landes in Bezug auf Dekarbonisierung und industrielle Souveränität.